Defibrillatoren für fünf Feuerwehrgerätehäuser

Ausgehend von einer Anfrage innerhalb der Freiwilligen Feuerwehr Flensburg-Jürgensby entwickelte sich ein stadtweites Projekt zur Ausstattung mehrerer Flensburger Feuerwehren mit automatisierten externen Defibrillatoren (AED). Der Förderverein der FF Flensburg-Jürgensby e.V. initiierte die Beschaffung von insgesamt fünf Geräten für verschiedene Standorte in der Stadt.

Den Anstoß gab eine Vorstandssitzung, in der geprüft werden sollte, ob ein AED für den Standort Jürgensby angeschafft werden könne. Der erste Vorsitzende des Fördervereins, Heiko Roßdeutscher, schlug daraufhin vor, alle Freiwilligen Feuerwehren in Flensburg einzubeziehen. Der Wehrführer von Jürgensby und Stadtbrandmeister Mario Quade unterstützte dieses Vorhaben sofort.

Da der Förderverein gemeinnützig ist, wurde zunächst die rechtliche Zulässigkeit der Finanzierung beim Finanzamt Flensburg geprüft. Dieses bestätigte den sozialen Charakter des Projekts und gab grünes Licht. Anschließend warb der Verein erfolgreich um finanzielle Unterstützung: Die Stiftung „R.SH hilft helfen“ stellte 9.000 Euro bereit, die Nord-Ostsee Sparkasse ergänzte das Projekt nach öffentlicher Berichterstattung mit weiteren 6.000 Euro aus dem Los-Sparen-Zweckertrag.

Mit diesen Mitteln konnten über die Björn Steiger Stiftung fünf AED inklusive beheizbarer Außenschränke und Hinweistafeln beschafft werden. Die Schulung der Einsatzkräfte erfolgt ebenfalls über die Stiftung. Zusätzlich übernimmt diese für acht Jahre die komplette Nachsorge, darunter Akku- und Elektrodenwechsel, Ersatz nach Einsätzen sowie kostenlosen Austausch bei Diebstahl oder Vandalismus.

Profitieren werden die Freiwilligen Feuerwehren Jürgensby, Innenstadt, Klues, Tarup und Weiche, für die in den nächsten acht Jahren keine Folgekosten entstehen. Die Feuerwehr Engelsby hat eigenständig ein Gerät angeschafft und trägt die laufenden Kosten selbst.

Mit der geplanten Übergabe am 28. Januar 2026 endet die finanzielle Verantwortung des Fördervereins. Betrieb und Betreuung liegen anschließend bei den Wehren und der Stiftung.

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Bilder: Nospa – Jennifer Petersen