Üben, wenn es darauf ankommt – aber mit Verantwortung!
Am vergangenen Samstag führte die 13. Brandschutzbereitschaft des Landes Schleswig-Holstein eine umfangreiche Vollübung in den Hüttener Bergen mit dem Szenario „Vegetationsbrand“ durch.
Die hochsommerlichen Temperaturen hätten kaum realistischere Rahmenbedingungen schaffen können. Gleichzeitig war allen Beteiligten bewusst, dass Sicherheit und Gesundheit oberste Priorität haben. Deshalb wurde das Übungskonzept bereits im Vorfeld sorgfältig angepasst.
Beteiligte und Übungsinhalt
Beteiligt waren die folgenden Einheiten:
- FF Flensburg-Jürgensby
- FF Flensburg-Innenstadt
- FF Flensburg-Weiche
- Logistikgruppe des Stadtfeuerwehrverbandes Flensburg
- FF Neumünster-Tungendorf
- FF Neumünster-Einfeld
- FF Neumünster-Gadeland
- MHD Flensburg mit Rettungswagen und Verpflegungsgruppe
Auf körperlich besonders belastende Übungsanteile wurde bewusst weitgehend verzichtet. So konnten die wichtigen Prozesse realitätsnah trainiert werden, ohne die fast 100 Einsatzkräfte bei den hohen Temperaturen noch mehr zu belasten.
Der Schwerpunkt lag auf den einsatztaktischen Abläufen:
- Lageerkundung und Führungsstruktur
- Kolonnenfahrt
- Kommunikation und Zusammenarbeit der Einheiten
- Bereitstellungsraum und Einsatzorganisation



Dank an Unterstützer und Beteiligte
Die medizinische Absicherung und Verpflegung der eingesetzten Kräfte wurde durch von den Malteser Hilfsdienst aus Flensburg übernommen. Ein Rettungswagen der Malteser begleitete die Übung und im Bereitstellungsraum Büdelsdorf gab es morgens für jede Einsatzkraft ein Lunchpaket, frisch gekochten Kaffee und kühle Getränke.
Nach dem erfolgreichen Abschluss der Übung klang der Tag bei einem gemeinsamen Grillen in kameradschaftlicher Runde aus. Außerdem gab es Eis. Der Austausch abseits des Übungsbetriebs gehört natürlich genauso zu einer funktionierenden Brandschutzbereitschaft, wie die gemeinsame Übung.
Vielen Dank auch an die Malteser aus Flensburg für die Unterstützung und die leckere Verpflegung!
Ein herzliches Dankeschön auch an die Freiwillige Feuerwehr Ascheffel, deren Küche und Nebenräume des Gerätehauses die Malteser zur Vorbereitung des Mittagessens nutzen durften.
Und ein letztes Dankeschön gilt außerdem allen Planerinnen und Planern, Unterstützern sowie allen eingesetzten Kameradinnen und Kameraden.
Nur euer Engagement macht solche Übungen möglich.







